Gewerbeflächen & Schwerlastumschlag

im Hafen Büsum

Hafen Büsum

Liegeplätze und Gewerbeflächen an der Westküste Schleswig-Holsteins

Büsum liegt verkehrsgünstig in der Nähe des internationalen Seeknotenpunktes von Nord- und Ostsee. Als
bedeutender Hafen für den Umschlag von Massengütern, Stückgütern und Projektladungen ist Büsum ein wichtiger
Logistikstandort an der Westküste Schleswig-Holsteins. Neben dem Stückgut- und Projektumschlag hat Büsum
eine lange Tradition als Fischereihafen und als Ausgangshafen für die Passagierschiffahrt nach Helgoland und ins
Wattenmeer. Der Hafen Büsum erfüllt durch seine zentrale Lage an der Westküste Schleswig-Holsteins bei der
Errichtung und dem Repowering von Windkraftanlagen eine wichtige Unterstützerfunktion, die in den nächsten
Jahren weiter zunehmen wird.

Die Forschung von über 100 Mitarbeitern im Bereich „blauer Technologien“ ist ein weiteres Beispiel für die
Zukunftsausrichtung des Hafenstandortes. Lassen Sie sich überzeugen!

Fischerei

Büsum, an der schleswig-holsteinischen Westküste gelegen, ist Heimat für die stärkste Fischkutterflotte im Land. Zwei Werften sowie die für die Instandsetzung der Fischkutter notwendigen Dienstleistungsbetriebe sind im Hafen angesiedelt und sowohl für heimische und als auch für auswärtige Fischer eine bedeutsame Anlaufstelle. Der angelandete Fisch, vorwiegend Krabben, benötigt Verarbeitung und Distribution, die hier im Büsumer Hafen beginnt. Gewerbliche Fischerei gibt es in Büsum seit 1870. Im Jahr 2018 wurden von den Büsumer Fischern über 4.000 Tonnen Speisekrabben- und Frischfisch angelandet.

Schwerlast-/Schüttgutumschlag

Insbesondere der Vorhafen, der durch eine schwerlastfähige Straße an das Hinterland angebunden ist, sowie das Hafenbecken III werden regelmäßig für Projekt- und Schwerlastumschlag genutzt. Die Ostmole ist außerdem mit einer festen RoRo-Anlage ausgestattet. Die nutzbare Kailänge beträgt im Bereich der Ostmole 175m, die Flächentraglast 20 kN/m² und der mögliche Schiffstiefgang 5m NHN. Im Jahr 2018 wurden 180 Tonnen Stückgut am Standort Büsum umgeschlagen. Außerdem wurde der Hafen vermehrt als Anlandestelle für Seekies genutzt. Im vergangenen Jahr kamen auf dem Seeweg 28.700 Tonnen Kies in den Büsumer Hafen.

Forschung

Bereits seit 1988 finden in räumlicher Nähe zum Büsumer Hafen im Forschungs- und Technologiezentrum (FTZ) Westküste, einer Einrichtung der Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel, Forschungsaktivitäten statt. Dazu sind bis heute unter Anderem die Tierärztliche Hochschule (TiHo) Hannover und die Gesellschaft für Marine Aquakultur (GMA) hinzugekommen. Im 2009 errichteten Wirtschafts- und Wissenschaftspark MariCUBE betreiben Unternehmen aus dem Bereich „blauer Technologien“ Spitzenforschung, die damit international Beachtung finden. Insgesamt sind am Standort über 100 Mitarbeiter im Forschungssektor tätig.

Agrarprodukte

Dithmarschen ist ein bedeutender landwirtschaftlicher Standort. Neben dem Anbau von Getreide, Raps und Zuckerrüben herrschen hier optimale Anbaubedingungen für Kohl. In unmittelbarer Nähe liegt Europas größtes Kohlanbaugebiet (2.800 ha). Außerdem wird intensiv Milchwirtschaft und Bullenmast betrieben.
Im Jahr 2018 wurden über den Büsumer Hafen über 140.000 Tonnen Futter- und Düngemittel sowie Getreide eingeführt. Am Helgolandkai befindet sich ein Werk zur Kraftfutterherstellung für Rinder und Schweine.

In guter Gesellschaft

Unternehmen im Hafen Büsum

DGzRS Elektro-Service BüsumEngel NetzeBeckmannMarschneider MaschinenbauJ. StöfenWSVKlaas PuulErzeugergemeinschaft der Deutschen KrabbenfischerSchillhorn
Klein Maschinenbau und Taucharbeiten Schmidt

Forschung im Hafen Büsum

Tierärztliche Hochschule HannoverSustainable FoodMaricubeFTZ Westküste

 

egeb: WitschaftsförderungGemeinde Büsum